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Sanierung der Altmülldeponie Lind: Kommt endlich Bewegung in die Diskussion um die Verkehrsführung?

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Postkarte
Über 1000 Postkarten haben Bürgerverein und CDU gesammelt, um eine Streckenführung über die Heidestraße zu verhindern. Jetzt kommt Bewegung in die Debatte.
In einem Schreiben an die politischen Gremien der Stadt Köln teilt die Verwaltung aktuell mit, dass seit September Gespräche mit der Bezirksregierung Köln über die Streckenführung des Baustellenverkehrs zur Sanierung der Altmülldeponie Lind laufen. Jochen Humberg, Vorsitzender des örtlichen Bürgervereins und Dr. Helge Schlieben (CDU), Ratsmitglied für Wahnheide und Lind, sind vorsichtig optimistisch, dass endlich Bewegung in den Streit um die Streckenführung kommt.

„Die Verwaltung hat uns mitgeteilt, dass mit der Bezirksregierung über die Errichtung einer Baustraße im Gewerbegebiet Lind sowie über eine Materialanlieferung mittels eines Transportförderbandes verhandelt wird", so Schlieben. „Für beide Varianten muss die Bezirksregierung zurzeit noch Informationen zur Machbarkeit einholen, man hat uns aber eine kurzfristige Klärung versprochen."

„Ich freue mich, dass endlich einmal ernsthaft über Alternativen zur Heidestraße nachgedacht wird", so Humberg. „Und dass die Bezirksregierung die Anlieferung mit Hilfe eines Transportbandes prüft, macht mich ein wenig Stolz. Schließlich kam die Idee aus den Reihen unseres Bürgervereins."

Entwarnung für die Anwohner von Heidestraße und Mauspfad wollen aber beide noch nicht geben: „Die Verwaltung stellt in Ihrem Schreiben klar, dass auch weiterhin eine Streckenführung über die Heidestraße in Betracht gezogen wird. Gegen eine solche Streckenführung haben wir immer gekämpft, zuletzt über 1.000 Postkarten dagegen gesammelt. Um den Druck weiter aufrecht zu erhalten, werden wir die Karten noch im Dezember an die von Oberbürgermeister Roters (SPD) geführte Verwaltung übergeben", so Schlieben und Humberg abschließend.

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